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«Heldin» erhält Quartz für seine grosse Resonanz beim Publikum

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«Heldin» erhält Quartz für seine grosse Resonanz beim Publikum

18. März 2026, 11:31 Uhr
Schauspielerin Leonie Benesch (l) und Regisseurin Petra Volpe (r) haben an der Berlinale 2025 die Weltpremiere ihres Filmes «Heldin» gefeiert. Seither erhielt der Spielfilm zu ehren des Pflegepersonals soviel Zuspruch vom Publikum, dass er nun am Schweizer Filmpreis ausgezeichnet wird. (Archivbild)
© Keystone/DPA/CHRISTOPH SOEDER
Der Film «Heldin» von Petra Volpe ist 2025 beim Publikum auf sehr grosses Interesse gestossen. Diese Resonanz bringt dem Spielfilm nun eine Auszeichnung beim Schweizer Filmpreis 2026 ein.

Erstmals wird bei der Verleihung des Schweizer Filmpreises der publikumsstärkste Film des vorangegangenen Jahres ausgezeichnet. Box Office Quartz heisst die entsprechende Trophäe, die an Petra Volpe für ihren Film «Heldin» vergeben wird. Dafür gesorgt hat das Publikum im Kino: 207'363 Eintritte hat der Film verzeichnet - und damit den weiteren Publikumsrenner «Hallo Betty» überholt.

Die Schweizer Filmakademie und das Bundesamt für Kultur wollen mit der neuen Auszeichnung Werke würdigen, «die mit packenden Geschichten und Engagement ein breites Publikum für das Schweizer Filmschaffen begeistern», heisst es dazu in einer Mitteilung von Mittwoch.

Darüber hinaus ist «Heldin» in den Kategorien bester Spielfilm, bestes Drehbuch und bester Ton, insgesamt drei Mal für einen weiteren Quartz nominiert. Der Schweizer Filmpreis 2026 wird am 27. März im Kongresshaus Zürich vergeben.

«Heldin» mit Leonie Benesch in der Hauptrolle ist eine Hommage an das Pflegepersonal in den Spitälern. 2025 hat der Film an der Berlinale seine Weltpremiere gefeiert, er lief seither an rund einem Dutzend Festivals und war nominiert für einen Auslandsoscar, schaffte es dann aber nicht in die Endauswahl der fünf besten internationalen Filme.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. März 2026 11:31
aktualisiert: 18. März 2026 11:31