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Gutachten zur Brandkatastrophe von Crans-Montana verzögert sich

Brandkatastrophe

Gutachten zur Brandkatastrophe von Crans-Montana verzögert sich

11. Oktober 2026, 12:25 Uhr
Das Gutachten muss sich insbesondere mit dem Schaumstoff befassen, der während des Unglücks in Crans-Montana im Keller der Bar «Le Constellation» verbrannt war (Archivbild).
© KEYSTONE/CYRIL ZINGARO
Das Gutachten zum Unglück von Crans-Montana (VS) nimmt mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Mit der Vorlage des Berichts wird frühestens Ende Januar 2027 gerechnet.

Die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Beatrice Pilloud, bestätige am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA die Verlängerung der Frist aufgrund der Komplexität der durchzuführenden Arbeiten. Die «Sonntagszeitung» hatte über die Verzögerung berichtet.

Die Staatsanwaltschaft hatte das Forensische Institut Zürich und das Prüf- und Zertifizierungsunternehmen Swiss Safety Center beauftragt, die Ursachen und Umstände des Brandes zu ermitteln.

Der ursprünglich für Ende August erwartete Bericht erweist sich nur als aufwändiger als ursprünglich erwartet. Die beiden Einrichtungen hatten bei der Staatsanwaltschaft deshalb eine Fristverlängerung beantragt.

Zu den zu untersuchenden Aspekten gehören die Entflammbarkeit und das Brandverhalten des Schaumstoffs im Untergeschoss der Bar «Le Constellation». Die Brandkatastrophe forderte am 1. Januar 41 Todesopfer und hinterliess 115 Verletzte.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Oktober 2026 12:25
aktualisiert: 11. Oktober 2026 12:25