Gutachten zur Brandkatastrophe von Crans-Montana verzögert sich
Die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Beatrice Pilloud, bestätige am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA die Verlängerung der Frist aufgrund der Komplexität der durchzuführenden Arbeiten. Die «Sonntagszeitung» hatte über die Verzögerung berichtet.
Die Staatsanwaltschaft hatte das Forensische Institut Zürich und das Prüf- und Zertifizierungsunternehmen Swiss Safety Center beauftragt, die Ursachen und Umstände des Brandes zu ermitteln.
Der ursprünglich für Ende August erwartete Bericht erweist sich nur als aufwändiger als ursprünglich erwartet. Die beiden Einrichtungen hatten bei der Staatsanwaltschaft deshalb eine Fristverlängerung beantragt.
Zu den zu untersuchenden Aspekten gehören die Entflammbarkeit und das Brandverhalten des Schaumstoffs im Untergeschoss der Bar «Le Constellation». Die Brandkatastrophe forderte am 1. Januar 41 Todesopfer und hinterliess 115 Verletzte.