GC Amicitia Zürich zum zweiten Mal Cupsieger der Frauen
Von der 42. bis zur 50. Minute zog GC Amicitia Zürich von 19:18 auf 23:18 davon. Die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Die St. Gallerinnen steckten aber nicht auf und verkürzten 55 Sekunden vor Schluss auf 25:26. Diesmal liessen sich die Zürcherinnen - im Gegensatz zum Playoff-Final im Frühjahr 2024 - den Sieg nicht mehr nehmen. Damals kassierten sie im fünften und entscheidenden Spiel sieben Sekunden vor dem Ende den Ausgleich und verloren danach in der Verlängerung.
Grossen Anteil am Sieg von GC Amicitia Zürich hatte Torhüterin Seraina Kuratli, sie parierte 14 Schüsse. Leonie Aellen war mit sieben Treffern die erfolgreichste Werferin der Zürcherinnen, für Brühl erzielte Malin Altherr neun Tore.
Amicitia Zürich und die Grasshoppers fusionierten 2010. Es war für die Frauen der erste Grosserfolg in dieser Konstellation. Es ist die logische Konsequenz einer kontinuierlichen Aufbauarbeit der vergangenen Jahre -in der NLA führt das Team die Rangliste der Finalrunde an. Rekord-Cupsieger Brühl St. Gallen verpasste derweil seinen 13. Titel in diesem Wettbewerb.