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Franzose nach Einbruch in Autohandelsbetrieb im Aargau festgenommen

Kriminalität

Franzose nach Einbruch in Autohandelsbetrieb im Aargau festgenommen

5. April 2026, 16:43 Uhr
Erneut hat eine Bande von Autoknackern die Polizei in Atem gehalten: Am Ostersonntag wurde im aargauischen Uerkheim ein 18-jähriger Franzose auf frischer Tat ertappt. Zumeist handelt es sich bei diesen Franzosen um Männer mit Wurzeln in Marokko, Algerien oder Tunesien. (Archivbild)
© KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Bei einem Einbruch in einen Autohandelsbetrieb im aargauischen Uerkheim ist ein 18-jähriger Franzose am Sonntagmorgen auf frischer Tat ertappt worden. Mehrere weitere Personen konnten beim Eintreffen der Polizei entkommen.

Kurz nach vier Uhr morgens ging bei der Notrufzentrale die Meldung ein, wonach an der Obermattenstrasse in Uerkheim Autos aufgebrochen würden, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Aargau vom Sonntag hiess. Als die erste Patrouille nur wenige Minuten später am Einbruchsort eintraf, stellten die Einsatzkräfte einen Einbruch in den dortigen Autohandelsbetrieb fest.

Noch bevor die Beamten das Gebäude kontrollieren konnten, stieg demnach einer der Einbrecher in ein Fahrzeug, fuhr rückwärts durch das Garagentor und stiess dabei mit einem dort stehenden Polizeifahrzeug zusammen.

Anschliessend flüchtete der mutmassliche Einbrecher mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort. Mehrere Patrouillen nahmen laut Polizei die Fahndung nach dem flüchtenden Fahrzeug auf. Dieses konnte allerdings nicht mehr angehalten werden.

Bei kriminellen jungen Franzosen, die in der Schweiz gefasst werden, oft in Banden organisiert, handelt es sich überwiegend um Männer mit maghrebinischen Wurzeln - also aus Marokko, Algerien oder Tunesien. Sie stehen in der Schweizer Kriminalstatistik ganz oben.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. April 2026 16:43
aktualisiert: 5. April 2026 16:43