FDP und Grüne wechseln Departemente im Winterthurer Stadtrat
Blum wechselt damit nach nur drei Jahren im Stadtrat das Departement. Andreas Geering (Mitte) übernimmt das Departement Sicherheit und Umwelt, wie der Stadtrat am Mittwoch bekanntgab. Dieses wurde nach dem Ausscheiden von Katrin Cometta (GLP) frei.
Alle SP-Stadträtinnen und Stadträte bleiben in ihren Departementen. Kaspar Bopp, der das Rennen um das Stadtpräsidium verlor, bei den Finanzen, Nicolas Galladé, der sich auch für den Regierungsrat interessiert, im Sozialen und Christa Meier beim Departement Bau und Mobilität. Meier bleibt Vize-Präsidentin. Die Arbeit in der neuen Zusammensetzung nimmt der Stadtrat am 1. Juli auf.
Heuberger schaffte es im dritten Anlauf
Die langjährige FDP-Gemeinderätin Romana Heuberger schaffte es, den einstigen FDP-Sitz, den sie 2020 an die GLP verloren hatte, zurückzuerobern. GLP-Kandidat Urs Glättli landete bei den Wahlen am 8. März nur auf dem achten Platz, gleich hinter Heuberger. Er schied als Überzähliger aus.
Für Heuberger war es bereits der dritte Anlauf in den Stadtrat. «Zum dritten Mal anzutreten, braucht Mut», sagte die 54-Jährige, als sie ihre Kandidatur bekannt gab. Aber Mut brauche es auch im Stadtrat.
Eine Überraschung war auch die Wahl von Mitte-Kandidat Andreas Geering. Er konnte den frei werdenden Sitz des abtretenden Stadtpräsidenten Michael Künzle halten - und dies, obwohl der 57-Jährige im Wahlkampf eher unaufgeregt auftrat.
Am meisten Stimmen holte Fritschi, noch vor seinem Konkurrenten ums Stadtpräsidium, Kaspar Bopp. Die bisherigen Stadträtinnen und Stadträte Martina Blum, Nicolas Galladé und Christa Meier wurden alle wiedergewählt. Bauvorsteherin Meier allerdings mit grossem Abstand hinter Schulvorsteherin Blum.