Der Kanton Zürich erhält höhere Steuerabzüge für die Krankenkasse
Die Stimmberechtigten sagten mit 53,1 Prozent Ja zur Initiative. Dafür stimmten 274'136 Zürcherinnen und Zürcher, dagegen waren 241'665. Die Stimmbeteiligung betrug 57,1 Prozent.
Bisher passte der Kanton diesen Abzug alle zwei Jahre lediglich an die allgemeine Teuerung an. Die neuen Steuerabzüge werden gemäss Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP) per 1. Januar 2028 erstmals nach den neuen Regeln angepasst.
Nicht nur Bürgerliche stimmten dafür
Lanciert wurde die Initiative von der SVP, Unterstützung erhielt sie von FDP und EDU. Die Initiative stiess offenbar aber auch ausserhalb des bürgerlichen Lagers auf Zustimmung. Selbst in einzelnen Wahlkreisen in den Städten Zürich und Winterthur erreichte die Initiative eine Mehrheit.
Regierungsrat und Kantonsrat lehnten die Initiative ab. Die Behörden warnten vor erheblichen Steuerausfällen von schätzungsweise je 80 Millionen Franken pro Jahr für den Kanton und die Gemeinden, weil die Prämien in der Regel deutlich rascher steigen als die Teuerung.