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Der FC Winterthur schöpft im Abstiegskampf neuen Mut

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Der FC Winterthur schöpft im Abstiegskampf neuen Mut

10. Mai 2026, 14:14 Uhr
Gelingt das vermeintlich Unmögliche? Andrin Hunziker (rechts) und Loïc Lüthi tanken Selbstvertrauen und pushen sich
© KEYSTONE/WALTER BIERI
Die Hoffnung beim FC Winterthur lebt. Mit dem 2:1-Sieg gegen Lausanne-Sport verschafft sich der Tabellenletzte im Saisonfinish zwei Finalspiele. Es folgt das direkte Duell mit dem Grasshoppers.

2:1 gewann Winterthur am Samstagabend dank Toren von Nishan Burkart und Andrin Hunziker. Weil die Grasshoppers im Zürcher Derby gegen den FCZ nach einer 1:0-Führung mit dem gleichen Resultat verloren, trennen die beiden Teams zwei Runden vor Schluss nur noch vier Punkte.

«Unglaublich, dass wir immer noch leben. Wir wollten unbedingt, dass wir am Dienstag gegen die Grasshoppers noch so etwas wie ein Finale haben», sagte Winterthurs Captain Luca Zuffi. Bei Siegtorschütze Hunziker klang es ähnlich: «Das ist das Mindeste, was wir unseren Fans in dieser Saison zurückgeben konnten. Jetzt haben wir zwei Finalspiele und einen Riesen-Final am Dienstag gegen GC.»

Der Glaube ist da, das Momentum wieder auf Winterthurer Seite. Man nehme dieses gute Gefühl in die letzten Spiele mit, sagte Hunziker. «Und GC weiss auch, dass wir mit viel Selbstvertrauen kommen.» In Überschwang wollten die Winterthurer aber nicht verfallen, denn ein Zurücklehnen liegt im Saisonfinish nicht drin.

Um die Chance zu wahren, die Grasshoppers noch vom Barrageplatz zu verdrängen, benötigt Winterthur am Dienstag im Letzigrund einen Sieg. Vier Punkte liegt GC nicht zuletzt dank des 2:0-Erfolgs im letzten Duell auf der Schützenwiese vor einem Montag aktuell noch vor dem Tabellenletzten. In der letzten Runde empfängt Winterthur am nächsten Wochenende noch den FC Luzern, die Grasshoppers treten bei Lausanne-Sport an, dem Ex-Klub ihres neuen Trainers Peter Zeidler.

Zu verbessern gilt es für Zuffi die Effizienz im Abschluss. Auch gegen Lausanne habe man am Anfang wieder eine Chance ungenutzt gelassen, bemängelte der Captain. Die Reaktion darauf sei aber ein gutes Zeichen: «Wir lassen eine Chance liegen und gehen dann in Führung. Nach der Halbzeit erhalten wir das 1:1 und können nach diesem extrem schwierigen Moment noch einmal zulegen. Das spricht für die Mannschaft.»

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. Mai 2026 14:14
aktualisiert: 10. Mai 2026 14:14