Chemie

CPH Chemie + Papier plant Aufspaltung in zwei Unternehmen

20. März 2024, 06:55 Uhr
Die CPH Chemie + Papier Holding soll in zwei Teile aufgeteilt werden. Geplant ist die Schaffung der börsenkotierten CPH Group AG und der ausserbörslich handelbaren Perlen Industrieholding.(Archivbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Die CPH Chemie + Papier Holding wird sich aufspalten. Geplant ist die Abtrennung des Papiergeschäfts und die Schaffung zweier unabhängiger Unternehmen.

Es sollen die börsenkotierte CPH Group AG und die ausserbörslich handelbare Perlen Industrieholding entstehen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Aufteilung erfolge durch Ausschüttung des Papiergeschäfts in Form einer Sachdividende an die Aktionäre - jeder bestehende Aktionär erhalte automatisch je CPH-Aktie eine Aktie der Perlen Industrieholding.

Eine für den 20. Juni geplante ausserordentliche Generalversammlung soll über die geplante Transaktion abstimmen. Bei einer Zustimmung werde die Aufspaltung noch bis Ende des zweiten Quartals vollzogen, hiess es weiter.

«Mit der geplanten Transaktion bleiben die wachstums- und margenstarken Bereiche der Gruppe in einer Gesellschaft gebündelt, mit entsprechendem Neubewertungspotenzial», lässt sich Verwaltungsratspräsident Peter Schaub zitieren. Die Strategie des volatileren Papiergeschäfts lasse sich als nicht mehr börsenkotierte Firma gezielter umsetzen. Die Familien-Ankeraktionäre unterstützen diese Transaktion und blieben in beiden Firmen investiert.

Das operative Geschäft der einzelnen Geschäftsbereiche Chemie, Verpackung und Papier sei von der geplanten Transaktion nicht tangiert, heisst es weiter. Der Markenauftritt bleibe unverändert. In der börsenkotierten CPH Group soll in den beiden Bereichen Chemie und Verpackung ein Umsatzwachstum im Bereich von 3 bis 5 Prozent, EBITDA-Margen von 16 bis 18 Prozent und hohe freie Cashflows erzielt werden.

Die Perlen Industrieholding umfasse künftig das Papiergeschäft sowie die Immobilien auf dem Areal in Perlen, das klare Bekenntnis zum Papiergeschäft und die «Last-Man-Standing-Strategie» blieben erhalten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. März 2024 06:55
aktualisiert: 20. März 2024 06:55