Bundesrat will zweite Landessprache an Primarschulen durchsetzen
Am Freitag eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung zu Änderungen im Sprachengesetz, mit denen der Unterricht in einer zweiten Landessprache durchgesetzt werden kann, falls das nötig wird. «Die Stellung der Landessprachen im obligatorischen Unterricht ist eine Frage von nationaler Bedeutung», schrieb er.
Er stellt zwei Varianten zur Diskussion: Die erste will, dass in der Primarschule zwei Fremdsprachen unterrichtet müssen, eine zweite Landessprache und Englisch. So steht es im Harmos-Konkordat, zu dem 15 der 26 Kantone gehören.
Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum. Demnach soll eine zweite Landessprache ab der Primarschule und bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet werden.
Die Vernehmlassung dauert bis zum 5. Oktober 2026.