Bund startet Prävention gegen Gewalt im Alter
Dabei geht es um körperliche, psychische oder finanzielle Gewalt sowie das Unterlassen notwendiger Unterstützung, wie der Bundesrat am Freitag mitteilte. Gewalt im Alter ereigne sich meist in Beziehungen, die auf Vertrauen basierten, oft im Kontext von Betreuung und Pflege.
Die Landesregierung verabschiedete das Impulsprogramm am Freitag. Es läuft von 2026 bis 2030 und verfolgt das Ziel, Gewalt und Vernachlässigung im Alter vorzubeugen, sie frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Konkret werde unter anderem auf bereits bestehende Angebote aufmerksam gemacht, hiess es.
Umsetzung mit bestehenden Mitteln
Das Programm wird vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) koordiniert. Die Umsetzung der Massnahmen soll durch die nationalen Altersorganisationen erfolgen. Der Bundesrat handelte im Auftrag des Parlaments.
Das Programm wird laut Communiqué angesichts der «angespannten finanziellen Lage des Bundes» mit bestehenden Instrumenten umgesetzt. Eine zentrale Rolle sei dabei den Organisationen der Altershilfe zugedacht. Die ersten Aktivitäten sollen ab der zweiten Hälfte des Jahres umgesetzt werden.