Grenzschutz

Bund registriert 2023 über 50'000 Fälle von irregulärer Migration

17. Januar 2024, 10:03 Uhr
Die Schweizer Grenzwache hat im vergangenen Jahr erneut über 50'000 Personen aufgegriffen, die illegal eingereist waren. (Archivbild)
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Die Zahl der illegal in die Schweiz eingereisten Flüchtlinge und Migranten hat im vergangenen Jahr auf hohem Niveau leicht abgenommen. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) meldete 50'185 Aufgriffe - knapp 2000 oder 3,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Migrantinnen und Migranten mit afghanischer Staatsangehörigkeit waren in der am Mittwoch veröffentlichten Statistik der rechtswidrigen Aufenthalte am stärksten vertreten. Knapp jede dritte aufgegriffene Person stammte aus Afghanistan. Auf Rang zwei und drei folgten Personen aus Marokko und der Türkei, jeweils jeder achte rechtswidrige Aufenthalt ging auf ihr Konto.

Die Verdachtsfälle von Schleppertätigkeiten nahmen 2023 im Vergleich zum Vorjahr ab. 388 mutmassliche Schlepper wurden angehalten, wie den Zahlen des BAZG zu entnehmen ist. Diese Personen wurden in der Regel an die zuständige Kantonspolizei übergeben oder bei entsprechender kantonaler Vereinbarung selbstständig durch das BAZG bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. Januar 2024 10:03
aktualisiert: 17. Januar 2024 10:03