Bund anerkennt Schwarzes Alpenschwein als einheimische Rasse
Die Anerkennung dürfte der Rasse den Zugang zu Fördermassnahmen ermöglichen, wie die Zuchtorganisation Patrimont am Dienstag mitteilte. Die Anerkennung ist laut Medienmitteilung das Resultat von Zuchtbemühungen, die 2013 wieder aufgenommen wurden, nachdem die Rasse als fast vollständig verdrängt galt.
Letzte Tiere wurden um 1980 in den Gebieten des Lukmanier- und Splügenpasses dokumentiert. Für den Wiederaufbau der Zucht dienten Tiere aus drei verbliebenen Herkünften.
Heute gibt es in der Schweiz wieder 25 Zuchtbetriebe und 12 Mastbetriebe. Zudem wird die Rasse in Schaugehegen im Ballenberg, im Tierpark Goldau und im Zoolino Zürich gezeigt.
Die Tiere sind an das Leben im Berggebiet angepasst. Sie besitzen einen kürzeren Rumpf, längere Beine und sind durch ihre dunkle Färbung nicht Sonnenbrand gefährdet. Die Schweine werden deshalb nur an Betriebe in der Bergzone abgegeben.