Betrüger erleichtern Rentner um 80'000 Franken im Kanton St. Gallen
In einem zweiten ähnlichen Fall wurde eine 77-jährige Frau davor gewahrt, den Unbekannten 96'000 Franken zu überweisen, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Samstag weiter mitteilte.
Die Täter gingen in beiden Fällen mit der Masche der falschen Bankmitarbeiter vor. Bei der Frau meldeten sich die Betrüger telefonisch und überredeten sie, ein angebliches «Anti-Virus-Programm» auf ihrem Gerät zu installieren.
Über diese Software gelangten die Kriminellen an die E-Banking-Login-Daten der Seniorin und gaben drei Zahlungen in Höhe von rund 96'000 Franken in Auftrag. Dass es nicht zum finanziellen Schaden kam, ist einer Verkettung glücklicher Umstände zu verdanken.
Automatisches Sicherheitssystem funktioniert
Ein automatisches Sicherheitssystem der Bank schritt ein und stoppte eine der Zahlungen. Die beiden restlichen Überweisungen konnten von einem Angehörigen der Frau noch rechtzeitig storniert werden.
Die Kantonspolizei St. Gallen nahm zu beiden Fällen Ermittlungen auf. In diesem Zusammenhang erneuerte die Polizei ihre Warnung vor betrügerischen Anrufen. Sie rät der Bevölkerung, niemals Passwörter oder Login-Daten am Telefon preiszugeben.