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Bauernverband wappnet sich für verschiedene Herausforderungen 2026

Landwirtschaft

Bauernverband wappnet sich für verschiedene Herausforderungen 2026

5. Januar 2026, 13:00 Uhr
Für den Schweizer Bauernverband erläuterten am Montag Direktor Martin Rufer, Präsident Markus Ritter und Vizepräsidentin Anne Challandes (von links) die wichtigsten Herausforderungen, denen sich die Schweizer Landwirtschaft 2026 stellen muss.,
© KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Bauernfamilien stehen laut dem Schweizer Bauernverband 2026 vor «einem entscheidenden Jahr». Die Agrarpolitik 2030 werde konkretisiert, Produzentenpreise und Bauerneinkommen stünden unter Druck und über die Ernährungsinitative dürfte im Herbst abgestimmt werden.

Ein zentrales Thema werde die Agrarpolitik 2030 sein, die sich nun konkretisiere, sagte die Vizepräsidentin des Verbands, Anne Challandes, am Montag vor den Medien in Meikirch BE. Der Bundesrat habe den Auftrag, bis 2027 eine entsprechende Botschaft vorzulegen.

Verbandspräsident Markus Ritter betonte, dass «ein gutes Jahr 2025» nicht ausreiche, um «die drei schlechten Erntejahre vorher rauszureissen». Die Produzentenpreise glichen die hohen Produktionsrisiken aufgrund des Wetters oder anderer Faktoren wie Tierseuchen nicht aus.

Die Ernährungsinitiative bezeichnete Verbandsdirektor Martin Rufer als «Zwängerei und Utopie». Während der vorliegende Deal mit den USA für den Bauernverband akzeptabel ist, fordert er beim Mercosur-Abkommen Begleitmassnahmen für betroffene Landwirtschaftsbereiche.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. Januar 2026 13:00
aktualisiert: 5. Januar 2026 13:00