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10-Jahres-Hypothekarzinsen steigen auf über 2 Prozent

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10-Jahres-Hypothekarzinsen steigen auf über 2 Prozent

21. September 2026, 08:04 Uhr
Der Traum vom Eigenheim wird wieder etwas teurer: Die Hypothekarzinsen in der Schweiz sind zuletzt gestiegen. (Symbolbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Die Hypothekarzinsen in der Schweiz sind im September im Vergleich zum Juni angestiegen. Viele Hypothekargeber erwarten insbesondere bei längeren Laufzeiten weiteren Aufwärtsdruck.

So sind die Richtsätze für 5-Jahres-Hypotheken seit Juni um weitere 14 Basispunkte auf 1,83 Prozent angestiegen und für 10-Jahres-Hypotheken um 8 Basispunkte auf nun 2,06 Prozent, wie eine am Montag veröffentlichte Erhebung von Moneypark und Helvetia zeigt. Auch die Top-Sätze, die bei guter Bonität und Verhandlungsgeschick erreicht werden können, lägen mit 1,42 Prozent respektive 1,60 Prozent etwas höher.

Die Hypothekarzinsen würden sich seit Juni weiterhin in einem vergleichsweise engen Band bewegen, heisst es. Die jüngsten Aufwärtsbewegungen zeigten jedoch, dass internationale Inflationserwartungen und steigende Kapitalmarktzinsen auch hierzulande Spuren hinterlassen. Die Rückkehr zur «Tiefstzinswelt» scheine in weite Ferne gerückt.

Während die Hypothekarzinsen im Ausland deutlich angezogen hätten, blieben sie hierzulande indes vergleichsweise stabil. Der starke Franken und die moderate Teuerung würden den Handlungsbedarf der Schweizerischen Nationalbank (SNB) begrenzen und einen stärkeren Zinsanstieg bremsen.

Vor allem am langen Ende erwarten zahlreiche Marktteilnehmende jedoch gemäss der Umfrage eine leicht steigende Tendenz, die sich in den vergangenen Tagen bereits teilweise materialisiert habe. Höhere Inflationserwartungen im Ausland sowie das anhaltend erhöhte Zinsniveau in Europa und den USA dürften vermehrt Eingang in die Preisbildung finden.

Insgesamt festigt sich in der Schweiz laut Moneypark das Bild einer «neuen Zinsnormalität»: deutlich unter dem internationalen Niveau, aber auch dauerhaft über den Tiefstständen vor 2022. Es spreche derzeit wenig für eine nachhaltige Richtungsänderung.

Quelle: sda
veröffentlicht: 21. September 2026 08:04
aktualisiert: 21. September 2026 08:04