Zwei von drei Luzerner Gemeinden budgetieren 2026 ein Defizit
Die grössten Aufwandüberschüsse von über einer Million Franken budgetieren laut der am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung von Lustat Horw und Ebikon. Umgekehrt rechnen Luzern (26,1 Millionen) und Kriens (4,8 Millionen) mit den höchsten Ertragsüberschüssen.
Alle 79 Gemeinden planen laut Communiqué, 2026 zu investieren. Besonders hoch sind die geplanten Investitionen in der Stadt Luzern (138,2 Millionen) und Kriens (34,5 Millionen). Die Nettoinvestitionen steigen insgesamt um 22,3 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr.
Beim Steuerfuss zeigt sich seit 2000 ein Abwärtstrend, wie es weiter hiess. 2026 liegt der provisorische mittlere Steuersatz bei 1,66 Einheiten.
14 Gemeinden senken 2026 ihren Steuerfuss, 9 erhöhen ihn. Die Bandbreite bleibt unverändert zwischen 0,90 Einheiten in Meggen und 2,40 Einheiten in Luthern.