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Staudenmann siegt auf der Rigi und schielt Richtung Brünig

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Staudenmann siegt auf der Rigi und schielt Richtung Brünig

19. Juli 2026, 17:37 Uhr
Die Sekunden vor dem Ende: Fabian Staudenmann (rechts) bringt im Schlussgang Lars Zaugg aus der Balance und gewinnt das Bergfest auf der Rigi zum zweiten Mal nach 2024
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Der Mittelländer Fabian Staudenmann (26) aus Guggisberg gewinnt zum zweiten Mal nach 2024 das Bergfest auf der Rigi. Staudenmann gewinnt sein 25. grosses Fest.

Im Schlussgang besiegte Fabian Staudenmann den Emmentaler Lars Zaugg nach etwas mehr als vier Minuten mit innerem Haken. Den Schlussgang erreichte Staudenmann, weil er den Nordwestschweizer Lars Voggensperger im vierten Gang etwas glückhaft zwei Sekunden vor Schluss ins Sägemehl beförderte. Dafür gewann er den fünften Gang gegen den Berner Michael Moser schnell und platt. Lars Zaugg bestritt gegen Staudenmann erst seinen zweiten Schlussgang - und den ersten dieser Grössenordnung.

Fabian Staudenmann gewann bislang in seiner Karriere 23 Kranzfeste plus 2 Feste mit eidgenössischem Charakter. Zum zweiten Mal nach 2024 standen sich auf der Rigi zwei Berner im Schlussgang gegenüber. Vor einem Jahr, als die Berner nicht eingeladen waren, dominierten die Nordostschweizer die Innerschweizer Gastgeber.

Diesmal schaffte es mit dem Urner Lukas Bissig immerhin ein Innerschweizer (gemeinsam mit Moser) in den zweiten Rang. Bissig hätte die Innerschweizer Schlussgang-Baisse auf der Rigi beenden können, allerdings vermochte er im fünften Gang Dominik Gasser nicht zu besiegen.

Für Innerschweizer Highlights sorgte ausserdem Defensivkünstler Samuel Schwyzer, der im Anschwingen gegen Fabian Staudenmann und nach dem Mittagessen gegen Michael Moser einen Gestellten herausholte. Gegen beide «bösen» Berner kam Schwyzer sogar dem Resultat nah.

Ausserdem bemerkenswert: Der Nordwestschweizer Nick Alpiger, Sieger des Weissenstein-Schwingets am letzten Wochenende, verlor sowohl im ersten Gang gegen Michael Gwerder (nach wenigen Sekunden) wie im dritten Gang gegen Christian Gerber. Zuvor hatte Alpiger in dieser Saison noch keinen Gang verloren.

Weiter geht es am nächsten Wochenende mit der Bergfest auf dem Brünig. Dort will Rigi-Sieger Staudenmann erneut auftrumpfen. Staudenmann gewann die Bergfeste Rigi, Weissenstein, Stoos, Schwarzsee und Schwägalp alle mindestens einmal - nur auf dem Brünig siegte er noch nie.

Quelle: sda
veröffentlicht: 19. Juli 2026 17:37
aktualisiert: 19. Juli 2026 17:37