Energie

Schwyzer Regierungsrat genehmigt Energie- und Klimaplanung 2023+

1. Februar 2024, 11:20 Uhr
Der Kanton Schwyz will mit seiner Energie- und Klimaplanung 2023+ unter anderem erneuerbare Energien fördern. Auf dem Bild das Wehr Geissboden des Kraftwerk Feusisberg AG. (Symbolbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Der Schwyzer Regierungsrat hat die neue Energie- und Klimaplanung 2023+ (EKP) genehmigt. Diese benennt Handlungsfelder, Massnahmen und Empfehlungen in den Bereichen Energie und Klimaschutz sowie Klimaanpassung.

Im Bereich Energie und Klimaschutz ziele der Kanton Schwyz einerseits auf den Ausbau von erneuerbaren Energien, die Reduktion des Endenergieverbrauchs, sowie die Reduktion der Treibhausgasemissionen auf Netto-Null bis spätestens 2050, wie es im am Donnerstag veröffentlichten EKP heisst.

Zu den insgesamt 14 Handlungsfeldern gehören unter anderem die Bereiche Energie und Energieversorgung, Mobilität, Tourismus, Naturgefahren, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, kantonale Verwaltung und Gebäude. In den Handlungsfeldern sind insgesamt 42 verschiedene Massnahmen definiert.

Per 2024 soll die Massnahmenumsetzung beginnen und der Fortschritt in regelmässigen Abständen dokumentiert werden. Alle vier Jahre sollen sie ausführlich geprüft werden. Unter anderem sollen die Treibhausgasemissionen und die Wirkung der Massnahmen eingeschätzt werden. Die EKP ist bis 2032 gültig.

Im Kanton Schwyz seien die Auswirkungen des Klimawandels spürbar, schreibt die Staatskanzlei in ihrer Mitteilung vom Donnerstag. Die Durchschnittstemperaturen stiegen im globalen Vergleich überdurchschnittlich schnell an, Extremereignisse treten häufiger und intensiver auf und die Schneefallgrenze steige immer höher.

Auch die Landwirtschaft sei bereits heute mit zunehmender Wasserknappheit konfrontiert. Die Anpassung an den Klimawandel sei zentral, um Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt vor den negativen Auswirkungen zu schützen, hiess es in der Mitteilung.

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. Februar 2024 11:20
aktualisiert: 1. Februar 2024 11:20