Schwere Sicherheitslücken bei Solaranlagen in der Schweiz
Das Nationale Testinstitut für Cybersicherheit (NTC) untersuchte nach eigenen Angaben elf weit verbreitete Produkte von acht Herstellern. Getestet wurden sieben Wechselrichter und vier Energiemanagementsysteme, wie das NTC am Donnerstag mitteilte.
Dabei stiessen die Fachleute auf mehr als 50 Schwachstellen. Sieben davon wurden als kritisch und sechs als schwerwiegend eingestuft. Fünf der elf untersuchten Produkte wiesen mindestens eine gravierende Sicherheitslücke auf.
Zu den wiederkehrenden Problemen gehören ungenügende Zugangskontrollen wie voreingestellte Passwörter, ungesicherte Wartungszugänge sowie eine schwache oder fehlende Verschlüsselung der lokalen Kommunikation. Bei einigen Geräten liessen sich zudem bestimmte Schnittstellen nicht deaktivieren.