Niederlande zwei Nummern zu gross für die Schweizerinnen
Bis zu einer 6:4-Führung hielten die Schweizerinnen mit dem Favoriten gut mit, dann wendete der WM-Vierte vom letzten Dezember die Partie mit vier Toren in Folge und gab das Heft nicht mehr aus der Hand. Bis zur Pause führten die Niederländerinnen bereits deutlich 18:10 - und dies trotz sieben Paraden von Goalie Lea Schüpbach.
In der zweiten Hälfte kam das Team von Knut Ove Joa vor 2465 Zuschauern nie mehr näher heran. Beste Schweizer Torschützin war Daphné Gautschi mit fünf Treffern. Ihre ersten beiden Partien hatten die Niederländerinnen sogar mit 20 und mehr Toren Differenz gewonnen.
Am Sonntag erhalten die Schweizerinnen in Almere die Chance zur Revanche, bevor im April die letzten Spiele gegen die weiteren Gruppengegner Bosnien-Herzegowina und Italien anstehen. Beide haben sie bereits einmal deutlich geschlagen und sind deshalb auf gutem Weg. Die zwei besten Teams der sechs Gruppen qualifizieren sich sicher für die EM-Endrunde im Dezember 2026 in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei, vier der sechs Gruppendritten ebenfalls.