Nidwalden und Obwalden stoppen gemeinsames eGov-Portal
Eine interne Überprüfung habe gezeigt, dass Auswirkungen auf Prozesse und Zuständigkeiten in den Verwaltungen bisher nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Zudem bestünden teilweise unterschiedliche Vorstellungen über den Projektumfang und die Umsetzung zwischen den Kantonen, den Gemeinden und dem IT-Dienstleister.
Eine externe Fachperson soll nun eine Auslegeordnung vornehmen und einen realistischen Zeit- und Finanzierungsplan erarbeiten. Wann das eGov-Portal in Betrieb genommen werden kann, bleibt einstweilen offen. Ursprünglich war die Einführung in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 geplant.
Am Ziel eines gemeinsamen digitalen Zugangs für Bevölkerung und Unternehmen halten beide Kantone sowie die Gemeinden jedoch fest.