Kantonale Wahlen SZ

Neun Personen kämpfen um sieben Schwyzer Regierungssitze

11. Januar 2024, 15:39 Uhr
Der heutige Schwyzer Regierungsrat mit Xaver Schuler (SVP), Sandro Patierno (Mitte), Michael Stähli (Mitte), André Rüegsegger (SVP), Petra Steimen-Rickenbacher (FDP), Herbert Huwiler (SVP) und Damian Meier (FDP) zusammen mit Staatsschreiber Mathias E. Brun. (Archivaufnahme)
© KEYSTONE/PHILIPP SCHMIDLI
Im Kanton Schwyz werden bei den Gesamterneuerungswahlen vom 3. März die sieben bisherigen Regierungsmitglieder von zwei Neuen herausgefordert. Die Anmeldefrist für die Wahlen ist am Donnerstag 11 Uhr abgelaufen, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Bei den beiden Neuen handelt es sich um Jonathan Prelicz von der SP und um den parteilosen Peter Abegg. Alle Bisherigen kandidieren für eine weitere Amtszeit, nämlich André Rüegsegger, Herbert Huwiler und Xaver Schuler (alle SVP), Michael Stähli und Sandro Patierno (beide Mitte) sowie Petra Steimen-Rickenbacher und Damian Meier (beide FDP).

Die Kandidatin und die acht Kandidaten werden auf einem einzigen amtlichen Wahlzettel aufgeführt werden, wie die Staatskanzlei mitteilte. Die Reihenfolge wird per Los bestimmt.

Dass es bei den Majorzwahlen im Kanton Schwyz nur noch einen einzigen vorgedruckten Wahlzettel geben soll, hatten die Stimmberechtigten im März 2023 beschlossen. Damit sollen «Parteipäckli» verhindert werden. Dieses Prozedere war bereits bei den Ständeratswahlen 2023 zur Anwendung gekommen und gilt nun erstmals bei Regierungsratswahlen.

Der Schwyzer Regierungsrat besteht nur aus bürgerlichen Mitgliedern. Die SP als viertgrösste Partei versucht mit Kantonsratspräsident Jonathan Prelicz ihren 2012 verlorenen Sitz zurückzuerobern. Prelicz wohnt in Goldau, ist 33 Jahre alt und ist ausgebildeter klassischer Sänger und Lehrer.

Der zweite Neukandidierende, der 62-jährige Peter Abegg, ist Landwirt und wohnt in Rothenthurm. Es ist bereits das dritte Mal, dass Abegg für einen Regierungssitz kandidiert.

Nicht zu den Regierungsratswahlen antreten werden die Grünliberalen. Diese hatten 2022 bei einer Ersatzwahl vergeblich versucht, der FDP einen Sitz abzunehmen. In einer Mitteilung begründete die GLP den Verzicht auf eine Kandidatur damit, dass es bei diesen Wahlen zu keiner Vakanz komme.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Januar 2024 11:40
aktualisiert: 11. Januar 2024 15:39