Neue kantonale Verwaltung Luzerns erhält keine Kindertagesstätte
Stattdessen würden Betreuungsangebote in Wohnnähe bevorzugt, schrieb die Regierung am Freitag in einer Kurzmitteilung. Wichtiger seien flexible Arbeitszeiten. Solche biete der Kanton bereits an.
Zudem bestehe rund um den Seetalplatz ein Betreuungsangebot mit aktuell «mehr als genügend» Betreuungsplätzen, hiess es weiter. Ein weiterer Grund für den Verzicht auf eine eigene Kita seien die fehlenden Aussenspielräume, die es dafür benötigen würde. Diese stünden jedoch erst nach der Fertigstellung der benachbarten Überbauung «Rüüssegg» zur Verfügung. Diese ist gemäss der Website des Projekts im Sommer 2029 geplant.
Der Kanton Luzern will das neue Verwaltungsgebäude im kommenden Herbst in Betrieb nehmen. Es soll 2000 Angestellten und rund 30 Dienststellen Platz bieten. Damit werden in der Stadt Luzern und der Agglomeration meist zugemietete Büroflächen frei. Das Projekt umfasst zudem einen Wohnturm sowie Restaurants und Läden. Die Luzerner Stimmbevölkerung genehmigte 2021 den Kredit von 177,4 Millionen Franken für den neungeschössigen Neubau.