Luzerner Regierung will mit Stiftung Innovationen unterstützen
Vorgesehen sind laut der am Dienstag veröffentlichten Mitteilung eine Million Franken Stiftungskapital sowie 23 Millionen Franken für die Jahre 2026 bis 2029, «um Leistungen abzugelten». Mit der Stiftung will der Kanton die Innovationskraft stärken, in der laut Mitteilung Luzern im Vergleich zu anderen Kantonen «hintere Ränge» belegt.
Die Stiftung soll als eigenständige Organisation bestehende Angebote koordinieren und insbesondere kleine und mittlere Firmen in «frühen Entwicklungsphasen» fördern und deren Angebote bekannter machen, wie es hiess. Zudem könne sie Projekte wie Machbarkeitsstudien mitfinanzieren.
Laut dem Communiqué soll der Stiftungsrat aus mindestens fünf Mitgliedern bestehen. Geplant ist eine Leistungsvereinbarung über vier Jahre.
Die Massnahme ist Teil der kantonalen Standortförderung, mit der Luzern seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern will. Ende September werden die Luzerner Stimmberechtigten darüber entscheiden können, ob der Kanton Luzern jährlich zwischen 250 und 300 Millionen Franken in die Standortförderung investieren will. Der Kantonsrat hatte in der März-Session das revidierte Gesetz über die Wirtschaftsförderung gutgeheissen.