Horw LU budgetiert für 2027 rote Zahlen
Höhere Steuer- und Kantonserträge sollen laut dem Horwer Gemeinderat die steigenden Kosten in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales und wegen personellen Ressourcen teilweise abfedern, wie es in der Mitteilung am Montag hiess.
Horw rechnet 2027 mit höheren Steuererträgen und zusätzlichen Einnahmen aus den OECD-Mindeststeuer. Gleichzeitig steigen die Kosten für die Pflegefinanzierung und die Sozialhilfe. In der Bildung, so die Gemeinde, fallen unter anderem wegen zusätzlichen Klassen und der Sonderschulung höhere Personalkosten an.
Wegen der hohen Investitionen, im Zentrum steht dabei der Bau des Schulhauses Allmend, und knapper Finanzmittel dürfte die Verschuldung laut dem Gemeinderat in den kommenden Jahren zunehmen. Er sieht die finanzielle Basis gleichwohl als «solide» an. Das Eigenkapital decke das Verwaltungsvermögen gemäss Budget weiterhin zu mindestens 80 Prozent.