Emissionen

Holzheizkraftwerk in Küssnacht SZ beeinträchtigt Luftqualität nicht

12. Februar 2024, 09:25 Uhr
Das Heizkraftwerk in Küssnacht produziert durch die Verbrennung von Restholz und Waldhackschnitzel Strom und Wärme. (Symbolbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Das Holzheizkraftwerk in Haltikon bei Küssnacht am Rigi SZ hat die Luftqualität seit Betriebsbeginn 2020 nicht negativ beeinflusst. Dies zeigten Messungen von Luftschadstoffen im Bezirk Küssnacht und der Gemeinde Udligenswil LU.

Sämtliche Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung seien eingehalten worden, teilte das Umweltdepartement des Kantons Schwyz am Montag mit. Die Messungen zeigten gar eine leichte Abnahme der Konzentrationen, was auf den Einsatz von verbesserten Abgasreinigungstechnologien bei Dieselfahrzeugen und den steigenden Anteil an Wärmepumpen zurückzuführen sei.

Vor der Inbetriebnahme des Heizkraftwerks wurden 2016 mehrere Stickstoffdioxid-Passivsammler in der naheliegenden Gemeinde Udligenswil und der Umgebung installiert. Zusätzlich wurden 2022 durch eine Luftmessstation in Udligenswil kontinuierlich Luftschadstoffe wie Feinstaub oder Stickoxide gemessen.

Die Emissionen des Heizkraftwerks beim Agro Energiezentrum Rigi AG würden kontinuierlich und periodisch messtechnisch überwacht und durch das Amt für Umwelt und Energie kontrolliert, wie es weiter heisst. Aufgrund von geäusserten Bedenken aus der Bevölkerung wurde die inNET Monitoring AG der Zentralschweizer Kantone damit beauftragt, die Luftqualität zu überwachen.

Das Heizkraftwerk wurde 2020 in Betrieb genommen und erbringt eine thermische Leistung von 20 Megawatt. Durch das Verbrennen von regionalen Holzabfällen wie Restholz aus der Holzverarbeitung, Altholz oder Waldhackschnitzel wird Wärme und Strom produziert.

Quelle: sda
veröffentlicht: 12. Februar 2024 09:25
aktualisiert: 12. Februar 2024 09:25