Hochwasserschutz an der Kleinen Emme soll weiter ausgebaut werden
Geplant sind in diesem Abschnitt laut Mitteilung der Regierung zusätzliche Uferschutzmassnahmen sowie die Instandstellung bestehender Infrastruktur.
Konkret soll die Kantonsstrasse durch neue Uferblocksätze vor Hochwasser geschützt werden. Dabei werden die Uferbereiche abgeflacht, um der Kleinen Emme mehr Raum zu geben, Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen und die Biodiversität zu fördern. Auch die Fischpassierbarkeit bleibt laut Communiqué durch eine «strukturierte Flusssohle» erhalten.
Der Bund beteiligt sich an den Gesamtkosten von 6,89 Millionen Franken. Nach Abzug des Bundesbeitrags belaufen sich die Kosten für den Kanton auf 3,8 Millionen Franken, wie es weiter hiess.
In diesem Abschnitt führte der Kanton bereits 2005 und 2009 Hochwasserschutzmassnahmen durch. Die ursprünglich geplanten Massnahmen mussten jedoch überarbeitet werden, wie die Regierung mitteilte. Das maschinelle statt natürliche Abflachen der Ufer, zusätzliche Uferblocksätze, mehr abzutragender Fels und die Teuerung führten zu Mehrkosten von rund 3,9 Millionen Franken.
Nach dem verheerenden Hochwasser von 2005 entschied der Kanton Luzern, den Hochwasserschutz entlang der Kleinen Emmen vom Zufluss der Fontanne im Entlebuch bis zur Einmündung in die Reuss in Emmenbrücke zu verbessern. Mehrere Abschnitte des insgesamt 23 Kilometer langen Flusslaufs wurden in den letzten Jahren ausgebaut und renaturiert.