Zwei Tote bei Terrorattacken im Norden Israels
Anschliessend tötete der Angreifer am Eingang des Kibbuz Ein Charod eine 19-jährige Frau mit einem Messer. Nahe der Stadt Afula schoss ein zufällig anwesender Sicherheitsmann auf den Attentäter und verletzte ihn. Die Polizei nahm den 37-jährigen mutmasslichen Terroristen im Krankenhaus fest. Ihren Angaben zufolge handelt es sich um einen Palästinenser aus dem besetzten Westjordanland. Nach Darstellung des Militärs hatte er sich seit mehreren Tagen illegal in Israel aufgehalten. Seine Verletzungen beschrieben Krankenhausärzte als ernst, aber nicht lebensbedrohend.
Im Westjordanland, aus dem der Attentäter stammt, ist die Lage seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 extrem angespannt. Auch innerhalb der international anerkannten Grenzen Israels kommt es seitdem vermehrt zu Messerattacken, Brandanschlägen und Steinwürfen. Tödliche Zwischenfälle wie der aktuelle sind aber seltener als in dem seit 1967 besetzten Westjordanland, wo 700.000 israelische Siedler inmitten von drei Millionen Palästinensern leben.