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US-Militär meldet vier Tote bei neuem Angriff auf Schmugglerboot

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US-Militär meldet vier Tote bei neuem Angriff auf Schmugglerboot

20. September 2026, 05:06 Uhr
HANDOUT - Auf diesem von der Pressestelle des Pentagons zur Verfügung gestellten Bild fahren die Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse USS Mahan (l, DDG 72) und USS Bainbridge (DDG 96) in Formation, während ein F/A-18 Super Hornet des Carrier Air Wing Eight zur Landung auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford (CVN 78) ansetzt. Foto: Petty Officer 2nd Class Triniti/U.S. Pentagon/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
© Keystone/U.S. Pentagon/Petty Officer 2nd Class Triniti
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben ein von Drogenschmugglern in der Karibik genutztes Schnellboot zerstört und dabei vier Menschen getötet.

Das für die Region zuständige Militärkommando Southcom veröffentlichte ein Video zu seiner Mitteilung, auf dem ein fahrendes Boot von einem nicht identifizierbaren Geschoss getroffen wird und in einem riesigen Feuerball aufgeht. Zuvor habe der Geheimdienst herausgefunden, dass das Schnellboot von Drogenschmugglern genutzt wurde, hiess es. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden. Wie auch diesmal ist danach meistens von mehreren getöteten «Drogenterroristen» die Rede. Insgesamt sollen bei dem Einsatz «Southern Spear» Dutzende Boote getroffen und weit mehr als 200 Menschen getötet worden sein. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.

Die Vereinigten Staaten haben ein grosses Drogenproblem, für das Trump ausländische Schmuggler verantwortlich macht. Nach jüngsten Angaben eines US-Regierungsbeamten soll der Drogenschmuggel in der Karibik infolge der Militäreinsätze um etwa zwei Drittel zurückgegangen sein. Auch diese Darstellung lässt sich nicht unabhängig überprüfen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. September 2026 05:06
aktualisiert: 20. September 2026 05:06