Ubisoft-Mitgründer stirbt bei Flugzeugabsturz in Frankreich
Ubisoft schrieb, dass es mit grosser Trauer vom Tod von Claude Guillemot erfahren habe, «der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.» Das französische Unternehmen ist für Spiele wie «Assasin's Creed» bekannt und betreibt auch in Deutschland Entwicklungsstudios.
Die Staatsanwältin bestätigte, dass es sich bei einem der Toten des Unglücks «nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen» um Claude Guillemot handeln könnte. Die Maschine startete demnach aus Rennes, wo Guillemot wohnte. Er sei der Eigentümer des Flugzeugs. Es seien Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet worden, hiess es weiter. Die genauen Umstände und Ursachen des Unfalls stehen bislang nicht fest.
Der 69-jährige Guillemot hatte Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen Brüdern gegründet. Zuletzt war er Chef der Guillemot Corporation, die unter anderem Zubehör für Computerspiele vertreibt. Die beigeordnete Ministerin für künstliche Intelligenz und Digitalisierung in Frankreich, Anne Le Hénanff, schrieb auf der Plattform X: «Die französische Videospielbranche verliert heute einen ihrer Pioniere.»