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Trotz Waffenruhe: Passage durch Hormus bleibt eingeschränkt

Iran

Trotz Waffenruhe: Passage durch Hormus bleibt eingeschränkt

8. April 2026, 15:09 Uhr
ARCHIV - Öltanker und Frachtschiffe reihen sich in der Straße von Hormus auf, gesehen von Khor Fakkan. Foto: Altaf Qadri/AP/dpa (Archivbild)
© Keystone/AP/Altaf Qadri
Der Iran hält weiterhin an einer Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus fest. Der staatliche Sender Irib verwies auf X auf eine Erklärung von Aussenminister Abbas Araghtschi.

Demnach unterliegt der Schiffsverkehr nach wie vor «technischen Beschränkungen und der Abstimmung mit den iranischen Streitkräften». Schiffe dürfen erst nach Erhalt einer offiziellen Genehmigung zwischen zwei iranischen Inseln hindurchfahren und iranische Hoheitsgewässer durchqueren.

Die US-Zeitung «Wall Street Journal» zitierte ein Besatzungsmitglied eines Schiffes. Demnach wurde per Funk mitgeteilt, dass eine Genehmigung der Sepah-Marine für eine Passage eingeholt werden müsse. «Jedes Schiff, das versucht, ohne Genehmigung durchzufahren, wird zerstört.» Die Sepah-Marine ist der maritime Arm der Iranischen Revolutionsgarden.

US-Präsident Trump hatte zuvor erklärt, Bedingung für die «beidseitige Waffenruhe» sei die «vollständige, unverzügliche und sichere» Öffnung der Strasse von Hormus. Iran kündigte an, den Schiffsverkehr unter Einschränkungen zu ermöglichen

Nach Angaben des Schiffsverfolgungsdienstes MarineTraffic nimmt der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus wieder Fahrt auf. Es seien erste Anzeichen für Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus zu beobachten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. April 2026 15:09
aktualisiert: 8. April 2026 15:09