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Studie widerlegt Autismus-Risiko durch Paracetamol bei Schwangeren

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Studie widerlegt Autismus-Risiko durch Paracetamol bei Schwangeren

17. Januar 2026, 01:26 Uhr
Behauptungen von US-Präsident Donald Trump zu Autismus durch das Schmerzmittel Paracetamol verunsicherten manche Schwangere. Frisch analysierte Daten widerlegen, dass tatsächlich Gefahr droht. (Archivbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Die Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft erhöht nicht das Risiko für Autismus, ADHS oder geistige Behinderungen. Das bestätigt eine aktuelle Übersichtsarbeit.

Grundlage sei die Analyse von 43 grossen, qualitativ hochwertigen Studien, berichtet das Team im Fachjournal «The Lancet Obstetrics, Gynecology, & Women’s Health». Einbezogen wurden Geschwistervergleiche – also Daten von Menschen, bei denen sich die genetischen Grundlagen und Umweltfaktoren stark ähneln, die die neurologische Entwicklung beeinflussen.

«Zusammen mit grossangelegten, geschwisterkontrollierten Studien aus Schweden und Japan, die 2024 und 2025 veröffentlicht wurden, belegen unsere Ergebnisse die Sicherheit von Paracetamol bei sachgemässer Anwendung in der Schwangerschaft», lautet die Schlussfolgerung der Experten.

US-Präsident Donald Trump hatte schwangere Frauen im September vor der Einnahme von Paracetamol gewarnt. Forschende widersprachen ihm direkt vehement.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. Januar 2026 01:26
aktualisiert: 17. Januar 2026 01:26