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RTS-Direktor Crittin akzeptiert Verhandlung vor Gericht

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RTS-Direktor Crittin akzeptiert Verhandlung vor Gericht

5. Juli 2023, 07:31 Uhr
Die Affäre beschädige die Reputation des Westschweizer Radios und Fernsehens (RTS), sagte dessen Direktor Pascal Crittin. (Archivbild)
© KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Der Direktor des Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS) Pascal Crittin bedauert nach der Anklage des Kanton Genfs den Schritt vors Gericht. Eine Mediation schlug der Kanton aus, wie Crittin im Interview mit «Tribune de Genève» vom Mittwoch sagte.

Er würde eine einvernehmliche Lösung begrüssen. Die Affäre beschädige die Reputation des Westschweizer Radios und Fernsehens (RTS), so Crittin. «Aber wenn wir vor Gericht gehen müssen, um über die unterschiedliche Auslegung unseres Vertrags zu entscheiden, dann ist das eben so», sagte der Direktor weiter.

Der Kanton Genf leitete ein Verfahren gegen RTS ein. Der Sender sei nicht seinen öffentlichen Verpflichtungen nachgekommen, weil er einen Teil seines Gebäudes an ein Unternehmen vermietet habe. Dieses Vorhaben «wurde uns nicht mitgeteilt», sagte Crittin.

RTS soll ohne Zustimmung des Staatsrats ein Mietvertrag mit einem multinationalen Kommunikationsunternehmen abgeschlossen haben, wie der Genfer Staatsrat Antonio Hodgers am Montag in einem Interview mit den Westschweizer Tamedia-Titeln sagte.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. Juli 2023 07:31
aktualisiert: 5. Juli 2023 07:31