Rechtsextreme US-Gruppierung marschiert durch Washington
«Das Metropolitan Police Department verfolgt die heute Morgen im Viertel Eastern Market stattgefundenen Vorfälle, die unter das Recht auf freie Meinungsäusserung fielen», teilte die örtliche Polizeibehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Trotz des Rechts «jedes Einzelnen, seine Meinung friedlich zu äussern», wollen sich die Beamten für die öffentliche Sicherheit der Einwohner und Besucher der Hauptstadt einsetzen. An diesem Samstag feiern die USA ihren 250. Geburtstag.
Die «Patriot Front» (Patriotische Front) ist nach Angaben der Anti-Diskriminierung-Organisation (ADL) und des gemeinnützigen Southern Poverty Law Centers (SPLC) eine rechtsextreme und neonazistische Gruppierung. Sie entstand im August 2017 als Abspaltung der Organisation «Vanguard America» nach rassistischen Ausschreitungen in Charlottesville im Bundesstaat Virginia. Ziel der Gruppierung ist die Errichtung eines weissen Ethnostaates. Die Organisation fällt demnach durch straff durchorganisierte, teils unangemeldete Aufmärsche auf.