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Raketen gegen Kiew und Charkiw

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Raketen gegen Kiew und Charkiw

3. Februar 2026, 05:49 Uhr
HANDOUT - Auf diesem vom Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums via AP veröffentlichten Foto laden russische Truppen während einer Übung an einem nicht genannten Ort in Russland eine ballistische Boden-Boden-Rakete vom Typ Iskander auf eine mobile Abschussvorrichtung. Foto: -/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
© Keystone/Russian Defense Ministry Press Service/AP/-
Die ukrainische Hauptstadt Kiew und die zweitgrösste Stadt Charkiw sind in der Nacht erneut zum Ziel russischer Raketen und Kampfdrohnen geworden. Kiews Militärverwalter Tymur Tkatschenko berichtete auf Telegram vor russischen Attacken mit ballistischen Raketen. Die Agentur Ukrinform berichtete von mehreren Explosionen in der Metropole. Nach unbestätigten Medienberichten wurden zwei Wärmekraftwerke angegriffen.

Später hiess es, es seien mehrere Wohngebäude in Kiew getroffen worden. Zudem sei ein Kindergarten in Brand geraten, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Zwei Menschen seien bei den Angriffen verletzt worden.

Die Grossstadt Charkiw im Osten des Landes wurde in der Nacht nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow von mindestens zwei Raketen getroffen. Zudem habe es einen «Massenangriff» mit Kampfdrohnen gegeben. Auch Gouverneur Oleh Synjehubow berichtete von russischen Angriffen, in deren Verlauf mindestens ein Mensch verletzt wurde.

Begrenzte Feuerpause auf Energieanlagen nun vorbei?

Russland führt seit vier Jahren Krieg in der Ukraine. Systematisch hat das russische Militär dabei auch Kraft- und Umspannwerke ausser Gefecht gesetzt. Die Ukraine ist in diesem Winter damit in die schwerste Energiekrise seit Kriegsbeginn geraten - bei starkem Frost.

In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass Kremlchef Wladimir Putin auf seine Bitte zugesagt habe, die Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine zu pausieren. Moskau bestätigte dies zunächst. Die jüngsten Angriffe deuten jedoch darauf hin, dass diese begrenzte Feuerpause inzwischen beendet ist.

Vertreter Russlands und der Ukraine wollten sich am Mittwoch und Donnerstag in Abu Dhabi zu einer neuen Verhandlungsrunde über ein mögliches Kriegsende treffen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 3. Februar 2026 05:49
aktualisiert: 3. Februar 2026 05:49