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Papst in Uruguay von Zehntausenden gefeiert

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Papst in Uruguay von Zehntausenden gefeiert

7. November 2026, 14:57 Uhr
Papst Leo XIV. trifft am zweiten Tag seiner zwˆlft‰gigen Apostolischen Reise nach S¸damerika im Parque ParÌs Londres ein, um dort die Messe zu leiten. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa
© Keystone/AP/Andrew Medichini
Papst Leo XIV. ist bei der ersten grossen Messe seiner Südamerika-Reise in Uruguay von mehreren zehntausend Menschen gefeiert worden. Bei dem Gottesdienst in der Stadt Paysandu rief das Oberhaupt der katholischen Kirche dazu auf, den christlichen Glauben an die nächsten Generationen weiterzugeben. Weitere Stationen der insgesamt zwölftägigen Reise sind Argentinien und Peru, wo Leo vor seiner Wahl zum Pontifex zwei Jahrzehnte lang als Missionar und Bischof tätig war.

Bei der Messe appellierte der gebürtige US-Amerikaner an die offiziellen Angaben zufolge 40.000 Teilnehmer, den Glauben mit «kreativem Mut» weiterzuverbreiten. «Das ist unser aller Berufung: Brücken zu bauen, Bindungen zu verstärken, zu vereinen und die Freude am Glauben weiterzugeben.» In Südamerika bekennen sich nach Angaben des Vatikans mehr als 390 Millionen Menschen zum katholischen Glauben - deutlich mehr als in Europa. Weltweit gibt es 1,4 Milliarden Katholiken.

Kirche und Staat in Uruguay strikt getrennt

In dem 3,5-Millionen-Einwohner-Land Uruguay - Leos erster Station - sind Staat und Kirche jedoch seit mehr als einem Jahrhundert strikt voneinander getrennt. Dort heisst Weihnachten zum Beispiel «Tag der Familie». Zu der Papstmesse in Paysandu kamen auch zahlreiche Gläubige aus dem Nachbarland Argentinien, wo der katholische Glaube deutlich verbreiteter ist.

Leo reist am Sonntag in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires weiter. Zuvor finden in Uruguay noch zwei weitere Messen statt. Am Samstagabend ist der Papst im «Jahrhundertstadion» von Montevideo. Zum Auftakt lobte er Uruguay als Modell für den gesamten Kontinent. Das Land habe vier Jahrzehnte «ununterbrochene Demokratie» mit friedlichen Regierungswechseln hinter sich, so wie von den Bürgern in freier Wahl entschieden. Damit ist Uruguay in Südamerika eine Ausnahme.

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. November 2026 14:57
aktualisiert: 7. November 2026 14:57