Papst fordert Gespräche über Kriegsende in Ukraine
Als Ziel nannte er es, «Lösungen für diese Probleme zu finden - anstatt auf Kriegen zu bestehen, die keinen Sinn mehr haben». Der russische Angriffskrieg gegen das Nachbarland dauert bereits seit mehr als viereinhalb Jahren an. Auch Vermittlungsbemühungen des Vatikans brachten bislang keine Fortschritte. Der Papst äusserte sich vor Journalisten in der Maschine, die ihn nach vier Tagen in Frankreich nach Rom zurückbrachte.
Abermals warnte Leo vor einem neuen Wettrüsten. «Wir geben riesige Summen für diese gewaltige Rüstungsindustrie aus: eine Industrie, aus der eine kleine Elite durch die Förderung von Kriegen enorme Gewinne zieht. Dabei könnten diese Milliarden Euro oder Dollar verwendet werden, um Probleme wie den Hunger in der Welt, die Wohnungsnot und die Arbeitslosigkeit zu lösen.»