Israel

Netanjahu: Tod von drei Geiseln in Gaza «unerträgliche Tragödie»

15. Dezember 2023, 22:35 Uhr
«Unerträgliche Tragödie»: der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Foto: Ronen Zvulun/Pool Reuters/AP/dpa
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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Tod von drei Geiseln im Gazastreifen, die versehentlich von israelischen Soldaten getötet wurden, als «unerträgliche Tragödie» bezeichnet. «Der gesamte Staat Israel trauert heute Abend. Mein Herz ist bei den trauernden Familien in der schweren Zeit ihres Kummers», schrieb der israelische Regierungschef am Freitagabend in den sozialen Medien. Er sprach den Familien sein Beileid aus.

Er erinnerte an «unsere drei lieben Söhne», die zuvor von der islamistischen Hamas in den Gazastreifen entführt worden waren. «Selbst an diesem schwierigen Abend werden wir uns um unsere Wunden kümmern, die Lektionen lernen und mit grösster Anstrengung weitermachen, um alle unsere Geiseln sicher nach Hause zu bringen», sagte Netanjahu.

Israels Armeesprecher Daniel Hagari hatte am Freitag mitgeteilt, bei Kämpfen im Gazastreifen seien drei israelische Geiseln versehentlich von Soldaten getötet zu haben. Die Streitkräfte hätten sie während eines Einsatzes in der Hamas-Hochburg Schedschaija im Norden des abgeriegelten Küstenstreifens fälschlicherweise als Bedrohung identifiziert und auf sie geschossen, hiess es.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. Dezember 2023 22:35
aktualisiert: 15. Dezember 2023 22:35