Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru
Perus Geophysisches Institut (IGP) gab die Stärke des Bebens mit 5,1 an, die US-Erdbebenwarte nannte eine Stärke von 5,5. Laut IGP ereignete sich die Erschütterung gegen 21.24 Uhr Ortszeit (4.24 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 24 Kilometern südlich des Ortes Chupaca in der gleichnamigen Provinz.
Mehrere Nachbeben – Dutzende Häuser zerstört
Nach Angaben der Regionalregierung wurden in der Ortschaft Pumpunya rund 49 Häuser zerstört und etwa 200 Menschen obdachlos. Das Gesundheitsministerium richtete einen mobilen medizinischen Versorgungspunkt ein und verlegte ein Feldlazarett in das Katastrophengebiet. Nach Angaben des Geophysischen Instituts wurden bislang zwölf Nachbeben registriert.
In dem Andenstaat bebt die Erde immer wieder, weil mehrere Erdkrustenplatten in der Region aufeinandertreffen. Peru wie auch seine Nachbarländer Chile und Ecuador liegen am sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde.