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Marius Borg Høiby bleibt mit Fussfessel im Hausarrest

Norwegen

Marius Borg Høiby bleibt mit Fussfessel im Hausarrest

10. August 2026, 17:17 Uhr
ARCHIV - Marius Borg Høiby und die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit in Oslo. Foto: Lise Aserud/NTB/dpa/Archivbild
© Keystone/NTB/Lise Aserud
Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, muss weitere vier Wochen in Untersuchungshaft bleiben. Das entschied das Bezirksgericht in Oslo der Nachrichtenagentur NTB zufolge. Wie bisher verbringt der 29-Jährige diese mit einer Fussfessel im Hausarrest.

Høiby war im Juni zu vier Jahren Haft verurteilt worden, das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie Gewalt gegen eine Ex-Freundin. Gegen sie besteht ein Kontaktverbot, gegen das der Norweger bereits mehrfach verstossen hat.

Gericht sieht Wiederholungsgefahr

Die Polizei sieht die Gefahr, dass Høiby weitere Straftaten begeht und hatte deshalb eine Verlängerung des Hausarrests mit Fussfesseln gefordert. Dem stimmte das Gericht nun zu. Høiby hingegen verlangte eine Freilassung unter der Auflage, sich von bestimmten Gebieten fernzuhalten. Das Gericht lehnte seinen Antrag ab.

Der Sohn von Mette-Marit will gegen die Entscheidung des Gerichts nun Berufung einlegen, sagte sein Verteidiger Petar Sekulic der Nachrichtenagentur NTB. Der Beschluss des Gerichts bleibt bis zu einer Entscheidung über die Berufung gültig. Die Verlängerung der U-Haft gilt bis zum 7. September, Høiby darf demnach etwa zum Arzt gehen oder kranke Familienangehörige besuchen. Der 29-Jährige muss sich zudem regelmässigen Drogentests unterziehen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. August 2026 17:17
aktualisiert: 10. August 2026 17:17