Lehrerverband fordert mehr Ressourcen für Integrative Schule
«Wer Integration bestellt, muss sie auch bezahlen», sagte Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), am Donnerstag vor den Medien in Bern. Die inklusionsorientierte Schule, so die Bezeichnung des LCH für Klassen, bei denen förderungsbedürftige Kinder nicht ausgesondert werden, könne funktionieren.
Der institutionelle Anspruch und die Realität im Schulalltag klaffen weit auseinander, wie eine Umfrage unter 10'394 Lehrpersonen, schulischen Heilpädagoginnen und -pädagogen sowie therapeutischem Personal ergab. So steht zwar eine Mehrheit hinter der Integrativen Schule, aber ein sehr grosser Teil fühlt sich überlastet.
Immerhin ist gemäss der Umfrage in einer durchschnittlichen Schulklasse die Hälfte auf irgendeine Art förderungsbedürftig.