Langfristige Rückkehr ins Bündner Dorf Brienz scheint möglich
Zwei Gründe hätten dazu geführt, sagte der Geologe Reto Thöny am Donnerstagabend vor den Betroffenen in Tiefencastel GR. Einerseits liege es am Erfolg des Entwässerungsstollens und andererseits an den Felsstürzen vom vergangenen November.
Dennoch hält die zuständige Gemeinde Albula am Projekt der Umsiedlung fest. Die Behörden wollen den Betroffenen ein neues Zeitfenster bis zum 9. März zur Verfügung stellen, um sich für eine präventive Umsiedlung anzumelden.
Rundein Drittel der Gesamtbevölkerung hatte dies bereits getan. Sie hätten nun aber die Möglichkeit, aufgrund der neuen Gefahrenlage, das Verfahren abzubrechen, betonte Roland Tremp der Projektgruppe für die Umsiedlung. Denn eine Umsiedlung hat ihren Preis: Die Betroffenen müssen ihre alten Häuser in Brienz abreissen lassen.