Kinderspitäler melden Rekord bei Behandlung misshandelter Kinder
Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr betrug 296 Fälle oder 14,2 Prozent, wie die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie am Montag mitteilte. Die häufigste Form der Misshandlung war mit 756 Fällen körperliche Gewalt, obwohl ihr prozentualer Anteil leicht zurückging.
Besonders stark stieg die Zahl der psychischen Misshandlungen an. In der Unterkategorie «Miterleben häuslicher Gewalt» erhöhte sich die Zahl der betroffenen Kinder von 198 auf 371.
Mehr als 40 Prozent der betroffenen Kinder waren jünger als sechs Jahre. In knapp 70 Prozent der Fälle stammten die mutmasslichen Täterinnen und Täter aus der Familie.
2025 verstarb ein Kind - im ersten Lebensjahr - an den Folgen körperlicher Misshandlung. 2023 waren vier Kleinkinder an den Folgen von Misshandlungen gestorben.