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Karimowa-Gelder: Bank und Ex-Mitarbeiter wollen Einstellung

Bundesstrafgericht

Karimowa-Gelder: Bank und Ex-Mitarbeiter wollen Einstellung

29. April 2026, 11:10 Uhr
Von ursprünglich vier Angeklagten müssen sich nur noch zwei Parteien im Prozess um die Karimowa-Gelder vor dem Bundesstrafgericht verantworten. (Archivbild)
© KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI
Im Strafprozess vor dem Bundesstrafgericht zu den Karimowa-Geldern haben die Anwälte der Bank Lombard Odier und eines früheren Vermögensverwalters darauf plädiert, dass die meisten der vorgeworfenen Taten verjährt ist.

Die Anwälte haben zudem die Anklageschrift scharf kritisiert. Sie sind der Ansicht, dass die in Usbekistan gesammelten Beweise nicht verwertbar seien. Nach der Einstellung des Strafverfahrens gegen die Usbekin Gulnara Karimowa und einen weiteren Angeklagten, sitzen nur noch die Bank und der Vermögensverwalter auf der Anklagebank.

Die Anwälte trugen zahlreiche Anträge vor, die entweder auf die Einstellung des Verfahrens, die Berücksichtigung nur eines Teils des Sachverhalts oder die Rückverweisung der Anklageschrift an die Bundesanwaltschaft (BA) abzielten. Das Gericht wird sich erst nächste Woche zu diesen Vorfragen äussern.

Quelle: sda
veröffentlicht: 29. April 2026 11:10
aktualisiert: 29. April 2026 11:10