Krisen

Kanton will Jugendlichen in akuten Krisensituationen rascher helfen

18. März 2024, 10:04 Uhr
Der Kanton Zürich lanciert eine neue Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in akuten psychosozialen Krisen: Die «mobile Intervention» berät unter anderem per Telefon, per Video, zuhause oder in der Schule. (Symbolbild)
© KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT
Ein zwölfköpfiges Team steht seit Februar für «mobile Interventionen bei Jugendkrisen» bereit. Das auf vier Jahre befristete Projekt soll eine Lücke schliessen, damit Kinder und Jugendliche in einer akuten psychosozialen Krise rascher professionelle Hilfe erhalten.

Sind Fachpersonen wie Jugendpsychiaterinnen, Schulsozialarbeiterinnen oder Kinderpsychologen überlastet, können sie den Fall - mit dem Einverständnis der Betroffenen - an das neue Angebot übergeben, wie die Bildungsdirektion am Montag mitteilte.

Die interdisziplinär zusammengesetzte «Mobile Intervention bei Jugendkrisen» übernimmt diese akuten Fälle rasch und unkompliziert, wie der Kanton auf seiner Website schreibt. Das Ziel sei, Kinder und Jugendliche zu stabilisieren und passend zu unterstützen sowie nachhaltige Anschlusslösungen zu finden.

Das Angebot ist auf Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren und ihre Familien ausgerichtet, die das freiwillige und kostenlose Beratungsangebot während sechs Monaten in Anspruch nehmen können. Die Anlaufstelle ist ein Projekt des kantonalen Amtes für Jugend und Berufsberatung.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. März 2024 10:04
aktualisiert: 18. März 2024 10:04