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Justizministerium: Epstein-Akten nicht zugunsten Trumps geändert

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Justizministerium: Epstein-Akten nicht zugunsten Trumps geändert

20. Dezember 2025, 17:54 Uhr
ARCHIV - Der stellvertretende Justizminister Todd Blanche spricht im Besprechungsraum des Weißen Hauses in Washington zu den Medien, während Präsident Donald Trump zusieht. Foto: Manuel Ceneta/AP/dpa/Archiv
© Keystone/AP/Manuel Ceneta
Das US-Justizministerium hat nach eigener Darstellung bei der Veröffentlichung von Akten zum Skandal des gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein keine Dateien verändert, um Präsident Donald Trump zu schützen. Nichts werde deswegen zurückgehalten, sagte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche bei ABC News.

Blanche verneinte auch die Frage, ob es eine Anweisung gegeben habe, Material zum Epstein-Skandal zu bearbeiten, das einen Zusammenhang zum Präsidenten habe. Weiter sagte er: «Präsident Trump hat von Anfang an klargestellt, dass er erwartet, dass alle Akten, die freigegeben werden können, auch freigegeben werden - und genau das tun wir.»

Trump kannte Epstein gut, wie frühere Fotos zeigen. Allerdings gibt es keine Hinweise auf eine Verwicklung des Republikaners in den Skandal, Trump selbst hatte jegliche Vorwürfe dieser Art stets bestritten.

In den nun veröffentlichten Dokumenten kommt Trump zwar vereinzelt vor, nach ersten Auswertungen scheint es jedoch kaum neue Informationen über das Verhältnis zwischen Epstein und Trump zu geben. Der US-Präsident äusserte sich zunächst nicht.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. Dezember 2025 17:54
aktualisiert: 20. Dezember 2025 17:54