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Japan steuert auf Neuwahlen zu

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Japan steuert auf Neuwahlen zu

14. Januar 2026, 12:37 Uhr
ARCHIV - Japans Premierministerin Sanae Takaichi spricht während einer Pressekonferenz im Büro des Premierministers in Tokio, Japan. (zu dpa: «Bericht über Neuwahl treibt Nikkei 225 auf Rekordhoch») Foto: Kiyoshi Ota/Pool Bloomsberg/dpa
© Keystone/Pool Bloomsberg/Kiyoshi Ota
Japans nationalkonservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi will ihre Macht durch vorgezogene Wahlen sichern. Sie habe Vertretern ihres Regierungslagers signalisiert, zu diesem Zweck das Unterhaus zu Beginn der diesjährigen Parlamentssitzung am 23. Januar aufzulösen, berichteten japanische Medien.

Sie dürfte dies demnach am Montag bekanntgeben. In Erwartung eines Sieges des Regierungslagers bei der im Februar erwarteten Wahl schloss die Tokioter Börse auf einem Rekordhoch. An den Märkten verspricht man sich eine Stärkung der aggressiven Finanzpolitik.

Die 64-jährige Takaichi war erst Ende Oktober zur ersten Regierungschefin ihres Landes gewählt worden. Als Chefin der regierenden LDP bildete sie eine Allianz mit der konservativ-neoliberalen Partei Ishin, nachdem die Partei Komeito die Koalition nach 26 Jahren wegen eines Spendenskandals der LDP beendet hatte.

Takaichi will anscheinend die Gunst der Stunde nutzen, da sich ihr Kabinett hoher Beliebtheit erfreut. Dies weckt Hoffnungen, dass eine vorgezogene Wahl ihre fragile politische Position verbessern könnte, da die Regierungskoalition nur über eine hauchdünne Mehrheit im Unterhaus verfügt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Januar 2026 12:37
aktualisiert: 14. Januar 2026 12:37