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Iran-Krieg: USA verschärfen Reisehinweis für EU-Staat Zypern

Zypern

Iran-Krieg: USA verschärfen Reisehinweis für EU-Staat Zypern

4. März 2026, 07:41 Uhr
dpatopbilder - Ein britischer Soldat steht am Haupttor des britischen RAF-Stützpunkts Akrotiri Wache, nachdem dieser am frühen Morgen von einem mutmaßlichen Drohnenangriff getroffen worden war. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa
© Keystone/AP/Petros Karadjias
Nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern fordert die US-Regierung ihre Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auf, geplante Reisen nach Zypern zu überdenken. Zudem wird nicht dringend benötigten US-Regierungsmitarbeitern und deren Angehörigen die Ausreise gestattet. Zur Begründung verwies das Aussenministerium auf bestehende Sicherheitsrisiken. Zahlreiche Airlines haben bereits ihre Flugverbindungen in den EU-Inselstaat eingestellt.

Der US-Reisehinweis entspricht damit der Stufe drei von vier. Die höchste Stufe wäre eine Reisewarnung.

Auslöser der erhöhten Alarmbereitschaft war ein Angriff in der Nacht zum Montag: Der britische Stützpunkt Akrotiri nahe der Hafenstadt Limassol wurde Ziel einer Drohne. Nach Regierungsangaben wurden anschliessend zwei weitere Drohnen abgefangen. Zyprische Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Drohnen könnten aus dem Libanon gestartet worden sein.

Verstärkte Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer

Unterdessen verstärken Nato- und EU-Staaten ihre militärische Präsenz in der Region. Der britische Premier Keir Starmer kündigte an, Grossbritannien werde Hubschrauber zur Drohnenabwehr sowie ein Kriegsschiff entsenden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Cyprus News Agency (KYPE/CNA) will Frankreich Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme sowie eine Fregatte in den östlichen Mittelmeerraum schicken. Griechenland hat bereits vier F-16-Kampfflugzeuge nach Zypern verlegt, zwei Fregatten sollen folgen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 4. März 2026 07:41
aktualisiert: 4. März 2026 07:41