Hilfsorganisation: Humanitäre Notlage im Iran nimmt rapide zu
Der Iran sei riesig und der Bedarf wachse rasant, so der NRC-Generalsekretär. Seine Hilfsorganisation sei «überlastet, überfordert und unterfinanziert». Schiffs- und Flugverkehr seien unterbrochen, sodass lokale und internationale Gruppen Schwierigkeiten hätten, dringend benötigte Hilfsgüter ins Land zu bringen.
«Die Menschen fliehen mit ihren eigenen Autos aus den Grossstädten, vor allem aus Teheran, in der Hoffnung, dass kleinere Städte sicher sind, doch viele dieser Orte werden ebenfalls bombardiert», so Egeland. Je länger der Konflikt andauere, desto stärker würden alle Lebensbereiche beeinträchtigt: öffentliche Dienste brächen zusammen, Versorgungswege würden unterbrochen, Geschäfte schlossen oder würden zerstört, und die Hilfsarbeit werde immer schwieriger.