Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan
Etwa die Hälfte der Provinzen des Landes seien betroffen, vor allem im Norden und im Zentrum Afghanistans. Wegen des Schneefalls sei der Salang-Tunnel gesperrt - eine wichtige Verkehrsachse, die die Hauptstadt Kabul mit den nördlichen Provinzen verbindet. Die Sperrung gelte bereits seit drei Tagen, teilte das zuständige Ministerium mit. Meteorologen erwarten, dass Schnee und Regen in den kommenden zwei Tagen weiter andauern werden.
Nach Angaben des UN-Nothilfebüros OCHA ist Afghanistan weiterhin eines der grössten humanitären Krisengebiete weltweit. Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen. Grund seien unter anderem extreme Wetterereignisse, Dürren, Nahrungsmittelknappheit und eine schwache Infrastruktur.